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Gemüseland - Knoblauchsland am 6. Mai 2018 Qualität und Frische direkt vor Ihrer Haustür

Der Gemüseanbau im Knoblauchsland hat schon eine jahrhundertealte Tradition

Der Gemüseanbau im Knoblauchsland hat schon eine jahrhundertealte Tradition. Bereits im Jahr 1350 wird zum ersten Mal in einem Herrengutverzeichnis vom Zwiebel-, Kraut- und Rübenanbau hier im Gebiet berichtet. Ein Grund für diese lange Tradition des Knoblauchsländer Gemüseanbaus ist sicherlich, dass es sich hier um eines der klimatisch bevorzugten Gebiete Bayerns handelt. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 8,2 °C, die Vegationsdauerbeträgt 217 Tage. Deshalb und aufgrund der Verbrauchernähe durch die umliegenden Großstädte bietet das Knoblauchsland ideale Voraussetzungen für den Anbau von Gemüse.
 
Etwa 130 Gemüsebaubetriebe bewirtschaften im Knoblauchsland eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 2.000 Hektar. Davon sind etwa 1.500 Hektar reine Gemüseanbaufläche. Auf den rein landwirtschaftlichen Flächen werden Getreide, Kartoffeln und Zwischenfrüchte angebaut, und zwar weniger aus wirtschaftlichen Gründen, sondern in erster Linie zur Erhaltung der Bodengesundheit, der Bodengare, zur Humusbildung und zum Zweck des Wildschutzes. Das Knoblauchsland ist die "grüne Lunge" im Ballungsraum Nürnberg, Fürth, Erlangen.
 
Bei der Produktionsauswahl stehen die Verbraucherwünsche an erster Stelle. Neben den Hauptkulturen wie Kohlarten, Salate, Lauch, Sellerie, Spargel, Rettich, Gurken und Tomaten wird eine große Vielfalt seltener Gemüsearten produziert. Für die Qualität der Produkte aus dem Knoblauchsland steht der hohe Ausbildungsstand der Betriebsleiter. Über 130 ausgebildete Meister arbeiten in den hiesigen Betrieben. Nirgends in Bayern ist damit der Qualifikationsgrad der Betriebsleiter so hoch wie hier im Knoblauchsland. Die Beratung der Erzeuger durch den Gemüseerzeugerring und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie ständige Kontrollen durchdie amtliche Lebensmittelüberwachung, das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen, die Landesanstalt für Landwirtschaft und das Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung garantieren dafür, dass das Vertrauen des Verbrauchers in gesundes, hochwertiges Gemüse gerechtfertigt ist.
 
Eine umweltgerechte und umweltschonende Produktion des Gemüses wird gewährleistet durch den biologischen oder "kontrollierten, integrierten Gemüsebau". Dabei werden alle Maßnahmen wie Standortwahl, Sortenwahl, bodenschonende und wassersparende Anbautechnik, bedarfsgerechte Düngung nach Bodenuntersuchung sowie sach- und umweltgerechter Pflanzenschutz unter Bevorzugung biotechnischer und biologischer Verfahren wie Nützlingseinsatz und mechanische Unkrautbekämpfung optimal miteinander kombiniert. Gentechnisch veränderte Sorten gibt es nicht im heimischen Gemüseanbau. Der Verbraucher erkennt Gemüse aus dem Knoblauchsland im Laden an der Warenausschilderung oder an den Etiketten. Er leistet durch den Kauf von Knoblauchsländer Gemüse einen Beitrag zum Umweltschutz und zum Erhalt einer lebens- und liebenswerten Kulturlandschaft. 
 
Organisatoren und Beteiligte am Tag der offenen Tür im Knoblauchsland
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, Bayerischer Bauernverband, Evangelische Landjugend, Franken-Gemüse Knoblauchsland, Gemüseerzeugerring Knoblauchsland, Gemüseerzeugerverband Knoblauchsland, Maschinenring, Staatliche Berufsschule I Fürth, Verband der Gärtnermeister, Wasserverband Knoblauchsland, Wasserwirtschaftsamt Nürnberg sowie viele Betriebe aus dem Knoblauchsland mit ihren Familien und Freunden.